Dieser Bildband von Dr. Hans Kinkel ist 1987 entstanden. Das Buch beschreibt das ganz besondere Verhältnis zwischen Karl Leipold und Hans Kinkel, der ein großer Verehrer des Künstlers war.

„Wo endet Wirklichkeit, wo Traum?”
 
Erinnerung an den Maler Karl Leipold
 
"Ich habe dieses Buch in Erinnerung an Karl Leipold geschrieben den Maler, den faszinierenden Menschen, den Weisen. Subjektive Ergriffenheit hat mir die Feder geführt - ich schrieb es in der Sprache des Herzens, die eine andere ist als die des versierten Kunsthistorikers.

Ich kannte Karl Leipold von 1932 bis 1943, es waren die letzten Jahre seines Lebens. Was mich persönlich verband, stand abseits der turbulenten Ereignisse, jener Zeit und ist unberührt geblieben von ihren geistigen Strömungen, ihrer kulturellen Betriebsamkeit ihrer ideologischen Intoleranz.

Karl Leipold hat das Schicksal vieler Großer erfahren - Missverständnis zu ihren Lebzeiten, Vergessenwerden nach ihrem Tod; sie haben oft lange auf ihre Wiederentdeckung warten müssen, ehe sie endgültig und unangefochten in den Bestand allgemeinen Kunstwissens und -gewissens eingegangen sind.

Ich bin überzeugt, daß es eine Leipold-Renaissance geben wird, daß sie lebensgesetzlich kommen muss. Es liegt eine bittere Ironie in dem Satz, daß das Ewige Zeit habe."


Das Buch ist ein großformatiger Bildband mit 80 Seiten, Hardcover-Umschlag und detaillierten Bildangaben. Dr. Hans Kinkel war Arzt, Musiker und Schriftsteller. Der Text wurde von ihm aus seiner ganz persönlichen Beziehung zu Karl Leipold geschrieben. Zusammen mit seinem jüngsten Sohn, Hans-Raimund Kinkel, wurde dieses repräsentative Zeugnis zum Werk Leipolds Realität. Von der limitierten Auflage von 1000 Stück sind nur noch wenige Bücher verfügbar. Ein Nachdruck ist ausgeschlossen, weil die Lithos für den Druck inzwischen vernichtet sind.





Weitere Veröffentlichungen:


Wichtigster Chronist von Leben und Werk Karl Leipolds ist der in Glückstadt lebende Hans-Peter Widderich. Er hat über Jahrzehnte Material zusammengetragen, selbst eine ganze Reihe Leipold Bilder erworben und schon früh Ausstellungen initiiert. Ebenfalls hat Hans-Peter Widderich immer wieder Vorträge gehalten und umfangreiche Artikel veröffentlicht.

Hans-Peter Widderich: Der Maler Karl Leipold. In: Steinburger Jahrbuch 1987. Herausg. Heimatverband für den Kreis Steinburg

Hier der Text dieser Veröffentlichung:
icon widderich_steinburger-87.pdf

Eine weitere umfangreiche und sehr interessante  Veröffentlichung hat Hans-Peter Widderich unter dem Titel "Spurensuche" zusammengefasst.

Hans-Peter Widderich: Spurensuche. Karl Leipold auf Störort. Vorträge der Detlefsen-Gesellschaft, Band 9, Glückstadt 2006

Hier der Text dieser Veröffentlichung:
icon widderichspurensuche_.pdf

Walter Fröbe: ... zum Schauen bestellt - Erinnerungen an den Maler Karl Leipold und an Störort. In: Steinburger Jahrbuch 1974. Herausg. Heimatverband für den Kreis Steinburg

Antje Prause: Die Marinemalerei von Karl Leipold. VDG Verlag, Weimar 2004, ISBN 3-89739-434-0


Wolfgang Reschke: Carl Leipold. In: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck. Band 7, Wachholtz Verlag, Neumünster 1985, ISBN 3-529-02647-6
Gerhard Röper, Hans-Peter Widderich und Hans Leip: Karl Leipold. Ausstellungskatalog Kreismuseum Prinzeßhof, Itzehoe 1989

Lars U. Scholl: Karl Leipold. In: Lexikon der Düsseldorfer Malerschule, (Hrsg. Düsseldorfer Kunstmuseum, Galerie Paffrath), Band II, Bruckmann Verlag, München 1998, ISBN 3-7654-3010-2
Catharina Berents, Friedrich Scheele und Hans-Peter Widderich: Elbe - Venedig - Elbe. Stationen im Werk Karl Leipolds. Katalog zu den Ausstellungen in Glückstadt (2007) und Emden (2008)

Zahlreiche Veröffentlichungen über Karl Leipold wurden in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Eine große Anzahl auch als Nachruf anlässlich seine Todes.
 
Zur Ausstellung auf Schloss Cappenberg ist ein 180seitiger Katalog im Verlag Kettler erschienen (ISBN 978-3-86206-59-7). Bestellbar über: www.druckverlag-kettler.com.


Die umfangreichen Jugenderinnerungen von Pauline Leipold von der Kindheit an in Duisburg, wo sie praktisch Tür an Tür mit der Familie Leipold aufgewachsen war, über viele Lebensstationen bis nach Störort geben intensiven Aufschluss über das damalige Leben und den "Unruhegeist" Karl Leipold.

icon erinnerungen-pauline-leipold.pdf





Zur Ausstellung zum 150. Geburtstag Karl Leipolds im Dethleffsen Museum in Glückstadt ist eine 44seitige Broschüre erschienen. Sie gibt Hintergrundinformationen zum Thema der Ausstellung: "Heimat und Ferne". Zu beziehen über das Dethleffsen Museum. Preis: 8,- Euro.

www.dethleffsen-museum.de.